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Die Schulinsel Skogsholmen

Der Sage nach war Skogsholmen, (dt. „die Waldinsel“) einmal von Wald bedeckt. Heute gibt es auf der Insel einige gepflanzte Bäume und eine üppige und spannende Pflanzenwelt.

Besiedlung
Schriftlichen Quellen zufolge haben sich erstmals im 17. Jahrhundert Menschen auf Skogsholmen niedergelassen. In jüngerer Zeit wurden auf der Insel acht Höfe bewirtschaftet. Zusammen hatten sie etwa 30 Rinder auf der Weide. Die Kühe wurden im Sommer auf andere Inseln (Viehinseln) verlagert, sie schwammen dorthin. Die Frauen ruderten am Morgen und Abend von dem Land aus, wo sie wohnten, zu den Viehinseln, um zu melken. In den Sommern der letzten Jahre hatten Bauern von Vega Weidetiere auf Skogsholmen.
Die Fischer auf Skogsholmen, die auch Bauern waren, fischten auf dem Meer. Die meisten Fischerhütten lagen rund um den ruhigen Hafen „Sørsy’n“ im Süden der Insel.
Heute gibt es auf Skogsholmen keine fest ansässigen Bewohner mehr, aber die meisten Häuser werden als Ferienwohnungen genutzt. Die Grundbesitzer arbeiten zusammen, um die Gebäude und die Landschaft zu bewahren und zu pflegen.
1890 wurde auf der Insel eine Schule gebaut. Das Baumaterial soll von dem Schiff „Belle Alliance“ gestammt haben, das 1886 südwestlich von Flovær gesunken ist. Skogsholmen bekam 1940 eine Internatsschule. Die Schüler, die von den umliegenden Inseln kamen, fingen im Alter von sieben in der Schule an. 1973 wurde die Schule stillgelegt und das Gebäude ist jetzt das Gästehaus Skogsholmen Gjestehus. Das Gästehaus bietet Speisen und Unterkunft. Eine Fotoausstellung im Gästehaus zeigt Eindrücke aus dem Leben auf den Inseln, wie es früher war.

Pflanzenwelt
Die Westseite der Insel und die Hügel auf der Ostseite, nicht weit vom Kai entfernt, bestehen aus kalkreichen Böden und Wiesen mit großer botanischer Vielfalt.
Hier gibt es mehrere Arten von Orchideen, die Gewöhnliche Natternzunge, Purgier-Lein und andere Kalk liebende Pflanzen. Das Brachliegen über lange Zeit hinweg hat zu einem umfassenden Zuwachsen der Wiesenvegetation und von Gras- und Ackerböden geführt. Dies hat, zusammen mit einigen gepflanzten Sitkafichten und Kiefern, zu großen Veränderungen in der Landschaft mit nachfolgendem Verlust der Kulturgeschichte und biologischen Vielfalt geführt.
Die herangewachsenen Bäume und Büsche haben jedoch die Grundlage für eine Vogelwelt geschaffen, die hier reicher ist als an vielen anderen Stellen im Welterbegebiet. Das Moorschneehuhn ist eine der auf der Insel brütenden Arten.

Verkehr in dem Gebiet
Nehmen Sie, wenn Sie in dieser Landschaft unterwegs sind, Rücksicht. Seien Sie gegenüber der Tier- und Pflanzenwelt umsichtig und respektieren Sie die Grenzen der Privatsphäre. Bleiben Sie auf Pfaden und markierten Wegen. Denken Sie daran, dass offenes Feuer, mit Ausnahme am Strand, verboten ist. Lassen Sie keinen Müll zurück und halten Sie sich an die Leinenpflicht.

Ferdsel på naturens premisser

Vis miljøhensyn og vær forsiktig ved bruk av åpen ild.